Adler
Georg Schroeter

Energieversorgung am Limit – Wie ideologische Politik Deutschland in die Gaskrise treibt

Gas Unter 40 Prozent – Deutschland lebt vom Verbrauch

 

Die Lage der deutschen Gasversorgung spitzt sich weiter zu. Die Füllstände der Gasspeicher sind auf 38% Prozentgefallen – ein Wert, der normalerweise erst deutlich später im Winter erreicht wird. Gleichzeitig findet kaum noch Einspeicherung statt. Neue Gasimporte werden nahezu vollständig direkt verbraucht, statt für spätere Kälteperioden eingelagert zu werden.

Seit Beginn der aktuellen Kältephase steigen die Netto-Entnahmen deutlich. Nach Daten von Gas Infrastructure Europe lagen die täglichen Ausspeicherungen zuletzt teils bei über 2.000 Gigawattstunden, in der Spitze sogar bei 3.418 GWh. Demgegenüber stehen minimale Einspeisemengen von teils nur wenigen Gigawattstunden pro Tag. Das System lebt aktuell vom laufenden Verbrauch – nicht von Vorsorge.

Georg Schroeter warnt:

„Wenn ein Industrieland im Winter seine Reserven schneller verbraucht, als es sie auffüllen kann, ist das kein Wetterproblem, sondern ein politisches.“

Physische Mangellage nicht ausgeschlossen

 

Experten der Initiative Energie Speichern (INES) weisen darauf hin, dass bei einem Winterverlauf ähnlich dem kalten Winter 2010 bereits im Februar eine physische Mangellage drohen könnte. Besonders kritisch: Die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestfüllstände von 30 bis 40 Prozent Anfang Februar geraten zunehmend außer Reichweite.

Die Bundesnetzagentur hat zwar die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen, beschwichtigt jedoch weiterhin. Gleichzeitig steigen die Preise spürbar: Der Gaspreis am Day-Ahead-Markt kletterte innerhalb weniger Tage von rund 30 auf etwa 40 Euro pro Megawattstunde – ein klares Signal wachsender Knappheit.

Schroeter ordnet ein:

„Der Markt reagiert schneller als die Politik. Wenn die Preise steigen, zeigt das, dass die Versorgungslage längst nicht mehr entspannt ist.“

Industrie zuerst vom Netz – Haushalte gesetzlich geschützt

 

Kommt es zu einer Gasmangellage, greift eine klare Priorisierung: Haushalte sind geschützt, die Industrie wird zuerst abgeschaltet. Produktionsstopps, Kurzarbeit und weitere wirtschaftliche Schäden wären die unmittelbare Folge. Bereits 2022 hatten sich viele Unternehmen auf genau dieses Szenario vorbereiten müssen – nun rückt es erneut und deutlich näher.

Zwar existieren heute zusätzliche Lieferwege über Norwegen und LNG-Terminals, doch kurzfristige Mehrmengen sind vertraglich und logistisch begrenzt. Auch die Speicherbetreiber kritisieren die staatliche Füllstandsregulierung, da sie marktwirtschaftliche Anreize verzerrt und die Versorgungssicherheit nicht ausreichend absichert.

Politische Ursachen: Abschied von Stabilität

 

Aus Sicht Schroeters liegt die Ursache der aktuellen Lage nicht im Winter, sondern in politischen Entscheidungen. Mit dem Ausstieg aus russischem Pipeline-Gas habe die Bundesregierung eine stabile, planbare Energiequelle aufgegeben, ohne eine gleichwertige Alternative zu schaffen. Seitdem genügt ein Kälteeinbruch, um Versorgung und Wirtschaft unter Druck zu setzen.

Besonders widersprüchlich sei die Rolle der Gaskraftwerke. Sie sollen den volatilen Strom aus Wind und Sonne absichern – und verbrauchen dabei genau jenes Gas, das für Heizung und Industrie ohnehin knapp wird.

„Gas ist zu wertvoll, um es als Notnagel für eine fehlkonstruierte Strompolitik zu verbrennen.“, so Georg Schroeter (AfD).

Energiepolitik ist Sicherheitsfrage

 

Für Schroeter ist klar: Energiepolitik ist längst keine reine Umweltfrage mehr, sondern Teil der nationalen Sicherheitsarchitektur. Ein Land, dessen Energieversorgung auf Kante genäht ist, wird verwundbar – wirtschaftlich wie gesellschaftlich.

„Eine sichere Versorgung braucht Grundlast, Planungssicherheit und Technologieoffenheit – nicht ideologische Experimente.“

Dazu zählt für ihn ausdrücklich auch die Rückbesinnung auf Kernenergie und eine robuste Energieinfrastruktur, die nicht von Wetterlagen oder globalen Spotmärkten abhängt.

Windkraft-Debatte und Realitätscheck

 

Vor diesem Hintergrund nahm Schroeter am Arbeitskreises „Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit“ der AfD-Bundestagsfraktion teil, ein zweitägiges Windkraft-Symposium. Der Saal war voll, die Diskussionen breit gefächert – von Wissenschaftlern über Landwirte bis zu Bürgerinitiativen.

Im Mittelpunkt standen die ökologischen, landschaftlichen und energiepolitischen Folgen des massiven Windkraftausbaus. Schroeter betonte dabei die Notwendigkeit, Energiepolitik wieder vom Ergebnis her zu denken – Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen.

„Wer Energiepolitik nur moralisch denkt, verliert am Ende beides: die Natur und die Versorgung.“, so Georg Schroeter abschließend.

Hier zu weiteren Beiträgen auf unserer Netzseite:
https://www.georg-schroeter.de/aktuelles/

Und meinen Reden im Deutschen Bundestag:
https://www.georg-schroeter.de/bundestag/reden/

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