Adler
Georg Schroeter

Preis-Schock durch Nahost-Eskalation: Die Quittung für eine fahrlässige Energiepolitik

 

Die jüngste Eskalation im Nahen Osten lässt die Energiepreise weltweit explodieren. Neue Marktanalysen zeigen drastische Preissteigerungen beim Gas – mit unmittelbaren Folgen für Deutschland. Die Abhängigkeit von globalen LNG-Märkten entpuppt sich damit immer deutlicher als strategisches Risiko für Industrie, Mittelstand und Verbraucher.

 


 

 

Gaspreise explodieren nach Angriffen – LNG-Abhängigkeit gefährdet Energieversorgungssicherheit Deutschlands

 

Die geopolitische Lage im Nahen Osten hat sich in den vergangenen 72 Stunden dramatisch zugespitzt. Nach den militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran sowie den gezielten Angriffen auf die Energie-Infrastruktur in der Region steht die deutsche Wirtschaft vor einem Trümmerhaufen ihrer Energieplanung.

Die Energieversorgungssicherheit unseres Landes, die von der Regierung Merz als „stabil“ verkauft wurde, erweist sich angesichts der aktuellen Marktreaktionen als gefährliche Illusion.

Am 4. März 2026 meldete der Vind.de Energy Tracker einen beispiellosen Sprung der Gaspreise: Der TTF Day-Ahead-Preis schoss auf über 140 €/MWh empor – eine direkte Folge des Produktionsstopps bei QatarEnergy nach Drohnenangriffen auf strategische LNG-Terminals.

Für Deutschland, das sich nach dem Ausstieg aus russischem Pipeline-Gas und der heimischen Kernkraft fast vollständig in die Abhängigkeit von globalen Flüssiggas-Märkten begeben hat, ist dies der Super-GAU mit Ansage.

 


 

 

Das Kartenhaus der LNG-Abhängigkeit bricht zusammen

 

Die Folgen dieser Eskalation sind nicht nur an den digitalen Kurstafeln der Börsen ablesbar, sondern werden in den kommenden Wochen jeden Haushalt und jeden Industriebetrieb in Deutschland mit voller Härte treffen.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln veröffentlichte heute eine Schätzung, wonach die aktuellen Öl- und Gaspreissteigerungen die deutsche Volkswirtschaft bis zu 80 Milliarden Euro kosten könnten, sollte die Blockade in der Straße von Hormus und die Instabilität im Nahen Osten anhalten.

„Wir zahlen heute den Preis für die jahrelange Weigerung des politischen Establishments, die Energieversorgungssicherheit durch echte Souveränität und heimische Kapazitäten zu garantieren“, erklärt Georg Schröter.

Wer die sichersten Kernkraftwerke der Welt abschaltet und sich stattdessen an die Launen geopolitischer Krisenregionen klammert, begeht am Ende des Tages Sabotage am Industriestandort Deutschland.

Die aktuelle Krise offenbart die strategische Blindheit der Bundesregierung. Die Union unter Kanzler Merz hat zwar die Rhetorik geändert, ist aber in der Sache den fatalen Pfad der Ampel-Vorgänger weitergegangen.

Anstatt die Reaktivierung der Kernkraftwerke zur nationalen Priorität zu machen, verließ man sich auf teure und unsichere LNG-Lieferungen aus Übersee. Die Quittung erhalten nun die Bürger an der Zapfsäule und die Unternehmen bei ihren Betriebskosten.

 


 

 

Geopolitische Instabilität trifft auf nationale Planlosigkeit

 

Die Berichte über US-amerikanische und israelische Luftangriffe auf iranische Ziele haben die Energiemärkte in einen Zustand der Schockstarre versetzt. Dass ein lokaler Konflikt am anderen Ende der Welt die deutsche Wirtschaft binnen 48 Stunden an den Rand des Abgrunds führen kann, ist das Ergebnis einer Politik, die Ideologie über physikalische und ökonomische Realitäten gestellt hat. Deutschland ist unter der aktuellen Führung nicht mehr Herr über seine eigenen Energiekosten.

Für Georg Schröter ist die Sachlage klar: „Ein Industrieland darf seine Lebensader nicht von den Sicherheitsinteressen dritter Staaten oder der Stabilität von Schifffahrtsrouten im Persischen Golf abhängig machen. Die Energieversorgungssicherheit ist ein Kernbestandteil nationaler Souveränität. Wer diese Souveränität aufgibt, macht Deutschland erpressbar und arm.“

 


 

 

Rückkehr zur Vernunft statt Hoffen auf Weltfrieden

 

 

Die aktuelle Eskalation muss ein Weckruf sein. Wir können es uns nicht länger leisten, die Energiepolitik als Anhängsel einer vermeintlichen „moralischen Weltpolitik“ zu betrachten.

Während andere Nationen ihre Ressourcen schützen und auf Diversifizierung durch grundlastfähige Eigenversorgung setzen, hat sich Deutschland in eine Sackgasse manövriert. Die 80 Milliarden Euro, die laut IW nun als Wohlstandsverlust drohen, sind das Lehrgeld für eine gescheiterte Strategie.

„Es gibt keine soziale Sicherheit ohne wirtschaftliche Stabilität, und es gibt keine wirtschaftliche Stabilität ohne bezahlbare Energie. Wir fordern die sofortige Beendigung aller ideologischen Blockaden. Das bedeutet: Rückkehr zur Kernkraft, Ausbau heimischer Gasvorkommen und eine Außenpolitik, die primär deutschen Interessen dient, anstatt uns in die Konflikte anderer hineinzuziehen.“, so Schroeter

 


 

 

Fazit

 

Die Bundesregierung steht vor den Trümmern ihrer Energiepolitik. Die Hoffnung, dass LNG ein dauerhafter und friedlicher Ersatz für eine souveräne Energiestratgie sein könnte, ist verflogen. Die AfD wird im Bundestag weiterhin darauf dringen, dass Deutschland seine Energiepolitik wieder auf ein Fundament aus Vernunft, Technik und nationalem Interesse stellt. Nur so können wir die Energieversorgungssicherheit langfristig wiederherstellen und den drohenden wirtschaftlichen Abstieg stoppen.

Zu meinen Reden im Deutschen Bundestag:
https://www.georg-schroeter.de/bundestag/reden/

Und weiteren Beiträgen auf unserer Webseite:
https://www.georg-schroeter.de/aktuelles/

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