Der industrielle Stellenabbau in Deutschland erreicht neue Höchststände. Aktuelle DIHK-Daten zeigen ein dramatisches Misstrauen der Betriebe gegenüber dem Standort Deutschland. Statt der versprochenen Wirtschaftswende erleben viele Unternehmen weiter steigende Belastungen durch Energiepreise, Bürokratie und politische Fehlsteuerungen – mit gravierenden Folgen für den Mittelstand.
Industrie in der Krise: Neue DIHK-Daten zeigen dramatischen Vertrauensverlust
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland spitzt sich dramatisch zu. Während die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz weiterhin von einer bevorstehenden „Wirtschaftswende“ spricht, zeichnen die nackten Zahlen der Fachverbände ein völlig anderes Bild. Der industrielle Stellenabbau ist in Deutschland längst keine düstere Prognose mehr, sondern bittere Realität in den Werkshallen unseres Landes.
Die aktuelle Frühjahrsumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) sowie neue Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belegen ein beispielloses tiefes Misstrauen der Unternehmerschaft in den Standort Deutschland. Fast jeder vierte Industriebetrieb sieht sich gezwungen, in den kommenden Monaten Personal abzubauen.
Die Hoffnung, dass mit dem Regierungswechsel im vergangenen Jahr eine echte Befreiung von bürokratischen Lasten und hohen Energiekosten einhergeht, hat sich für viele Betriebe als Illusion erwiesen.
Der industrielle Kern schmilzt dahin
Hinter den statistischen Werten verbergen sich Schicksale und der Verlust von jahrzehntelang aufgebautem Know-how. Allein im vergangenen Jahr fielen laut Branchenanalysen über 124.000 Arbeitsplätze in der industriellen Fertigung weg. Betroffen sind nicht mehr nur Randbereiche, sondern das Herzstück unserer Wirtschaft: der Maschinenbau, die Metallverarbeitung und die Automobilzulieferer.
„Wir erleben derzeit keinen natürlichen Strukturwandel, sondern eine politisch herbeigeführte, schleichende Liquidation unseres Wirtschaftsstandorts“, erklärt Georg Schröter.
Wenn fast ein Viertel unserer Industriebetriebe den industriellen Stellenabbau plant, dann ist das ein Alarmzeichen, das man in Berlin nicht länger mit hohlen Phrasen überbrücken kann.
Die Ursachen für diesen beispiellosen Substanzverlust sind hausgemacht. Trotz der vollmundigen Versprechen der Union, die Energiekosten zu senken und die Bürokratie radikal zu beschneiden, verharrt Deutschland im internationalen Vergleich auf einem einsamen Spitzenplatz bei den Belastungen. Die Fortführung der ideologisch motivierten Energiewende und das Festhalten an Brüsseler Regulierungswahn ersticken jede Investitionsbereitschaft im Keim.
Standortflucht statt Investitionen
Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass Investitionen nicht mehr in die Modernisierung heimischer Standorte fließen, sondern massiv ins Ausland abwandern. Wo früher „Made in Germany“ als Garant für sichere Arbeitsplätze galt, dominiert heute die Angst vor der nächsten Stromrechnung oder der nächsten EU-Verordnung.
Die Merz-Regierung verwaltet lediglich den Mangel, den die Vorgängerregierung hinterlassen hat, statt den Mut zu einer radikalen Kurskorrektur aufzubringen.
Für Georg Schröter ist klar: „Ein Ingenieur weiß: Ohne bezahlbare Energie und langfristige Planungssicherheit steht jede Maschine irgendwann still. Die Betriebe fliehen nicht vor der Arbeit, sie fliehen vor einer Politik, die ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Der industrielle Stellenabbau ist die direkte Quittung für eine Regierung, die den Kontakt zur ökonomischen Realität verloren hat.“
Zeit für echte Realpolitik
Es reicht nicht aus, das Etikett am Paket zu tauschen, wenn der Inhalt derselbe bleibt. Die Union hat im Wahlkampf eine 180-Grad-Wende versprochen, liefert aber bisher nur Trippelschritte. Wir brauchen keine neuen Subventionsprogramme für einzelne Großkonzerne, während der Mittelstand – das Rückgrat unserer Gesellschaft – im Regen stehen gelassen wird.
Wer unsere industrielle Basis opfert, gefährdet nicht nur den Wohlstand von heute, sondern die soziale Sicherheit von morgen“.
„Wir fordern daher eine sofortige Rückkehr zur Kernkraft, eine massive Senkung der Unternehmenssteuern und ein Moratorium für jede neue bürokratische Last aus Brüssel und Berlin. Nur so lässt sich der industrielle Stellenabbau stoppen.“ so Schröter weiter.
Fazit
Deutschland steht am Scheideweg. Wenn die Regierung Merz nicht umgehend die ideologischen Scheuklappen ablegt und eine Politik einleitet, die den Namen ‚Wirtschaftswende‘ auch verdient, wird die Deindustrialisierung unumkehrbar.
Die AfD steht als einzige Kraft bereit, die Interessen der deutschen Arbeitnehmer und Unternehmer konsequent zu vertreten und die soziale Marktwirtschaft wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.
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